Fürsterzbischof Maximilian Gandolf Fürsterzbischof Maximilian Gandolf

Kardinal Fürsterzbischof Maximilian Gandolf Graf Kuenburg, geboren am 30. Oktober 1622 in Graz, studierte in Graz und im Collegium Germanicum in Rom. 1644 wird er Kanoniker und 1547 Domherr von Salzburg. Am 30. Juli 1668 wird er zum Fürsterzbischof von Salzburg gewählt. In seinem Auftrag wurde 1671 nach den Plänen der italienischen Baumeister Giovanni Antonio Dario mit dem Bau Wallfahrtskirche begonnen. Am 12. August 1674 weihte der Wallfahrtskirche Maria Plain und übertrug die Wallfahrtsseelsorge den Professoren der Salzburger Benedikiner-Universität.

Am 16. Februar 1686 wurde er von Papst Innozenz XI. zum Kardinal ernannt.

Er starb am 3. Mai 1687 in Salzburg und ist in der Domgruft begraben. Sein Herz soll sich in der Wallfahrtkirche Maria Plain befinden.

Die Mauerkehle vom Spatenstich zum Bau der Wallfahrtskirche und der Kardinalshut des Fürsterzbischofs Max Gandolf Graf Kuenburg befinden sich in Maria Plain.

 

 

1633
Das Gnadenbild "Maria Trost", von einem unbekannten Maler geschaffen und im Besitz einer Familie in Regen in Niederbayern, erwies sich als Wunderbild, da es die Brandschatzung des Ortes fast unversehrt überstanden hat. Deshalb erwarb es die Frau des Pflegers von Fürsteneck, Argula von Grimming, für die Schloßkapelle der Burg. Ihr Sohn Rudolf von Grimming brachte es vor 1650 in den salzburgischen Heimatsitz des Schlosses in Müllegg (heute St.-Johann-Spital in Salzburg).

 

1652
Das Bild wird von Rudolf von Grimming in die Ursprungs-Kapelle auf dem Plainberg gebracht, wo es sogleich hohe Verehrung erfuhr. Widriger Umstände halber mußte er im Jänner 1653 das Originalbild nach Müllegg zurückbringen, von wo es nach Grimmings Übersiedlung 1658 nach Nesselwang in Schwaben gelangte. An Stelle des Originalbildes ließ er jedoch eine Kopie anfertigen, die heute noch in der Ursprungs-Kapelle ausgestellt ist.

 

1671
Erzbischof Maximilian Gandolf von Khuenberg ließ die Kirche nach Plänen des Giovanni Antonio Dario errichten und weihte sie am 12. August 1674 unter großer Anteilnahme der Pilger aus nah und fern.
Die Wallfahrtsseelsorge wurde den Benediktinern, die in der Stadt die Universität unterhielten, anvertraut.

 

1676
Das Originalbild kehrte wieder nach Salzburg zurück.

 

1681
Die Bruderschaft "Maria Trost" wird errichtet.

 

1686 - 1692
Die Kalvarienberg-Kapellen werden gebaut, wobei vier verschiedenartige Kapellen zusammen mit der bekrönenden Kreuzgruppe die fünf "Geheimnisse des schmerzhaften Rosenkranzes" darstellen. Heilig-Grab-Kapelle und Schmerzens-Kapelle (1728 - 1734) erweitern dieses Programm.

 

1705
Ein Salzburger Bürger stiftet 15 steinerne Bildstöcke längs des alten Wallfahrtsweges (beginnend bei Rainerstraße/Elisabethstraße).

 

1710
Die heutige Ursprungs-Kapelle wird errichtet.

 

1732
Das Orignialbild wird in die Kirche übertragen und

 

1751
durch Erzbischof Andreas Jakob Graf Dietrichstein gekrönt.

 

1824
Maria Plain wird an die Erzabtei St. Peter übertragen.

 

1952
Die Kirche wird zur "Basilica minor" erhoben.

Familie in Regen in Niederbayern, erwies sich als Wunderbild, da es die Brandschatzung des Ortes fast unversehrt überstanden hat. Deshalb erwarb es die Frau des Pflegers von Fürsteneck, Argula von Grimming, für die Schloßkapelle der Burg. Ihr Sohn Rudolf von Grimming brachte es vor 1650 in den salzburgischen Heimatsitz des Schlosses in Müllegg (heute St.-Johann-Spital in Salzburg).

 

1652
Das Bild wird von Rudolf von Grimming in die Ursprungs-Kapelle auf dem Plainberg gebracht, wo es sogleich hohe Verehrung erfuhr. Widriger Umstände halber mußte er im Jänner 1653 das Originalbild nach Müllegg zurückbringen, von wo es nach Grimmings Übersiedlung 1658 nach Nesselwang in Schwaben gelangte. An Stelle des Originalbildes ließ er jedoch eine Kopie anfertigen, die heute noch in der Ursprungs-Kapelle ausgestellt ist.

 

1671
Erzbischof Maximilian Gandolf von Khuenberg ließ die Kirche nach Plänen des Giovanni Antonio Dario errichten und weihte sie am 12. August 1674 unter großer Anteilnahme der Pilger aus nah und fern.

Die Wallfahrtsseelsorge wurde den Benediktinern, die in der Stadt die Universität unterhielten, anvertraut.

 

1676
Das Originalbild kehrte wieder nach Salzburg zurück.

 

1681
Die Bruderschaft "Maria Trost" wird errichtet.

 

1686 - 1692
Die Kalvarienberg-Kapellen werden gebaut, wobei vier verschiedenartige Kapellen zusammen mit der bekrönenden Kreuzgruppe die fünf "Geheimnisse des schmerzhaften Rosenkranzes" darstellen. Heilig-Grab-Kapelle und Schmerzens-Kapelle (1728 - 1734) erweitern dieses Programm.

 

1705
Ein Salzburger Bürger stiftet 15 steinerne Bildstöcke längs des alten Wallfahrtsweges (beginnend bei Rainerstraße/Elisabethstraße).

 

1710
Die heutige Ursprungs-Kapelle wird errichtet.

 

1732
Das Orignialbild wird in die Kirche übertragen und

 

1751
durch Erzbischof Andreas Jakob Graf Dietrichstein gekrönt.

 

1824
Maria Plain wird an die Erzabtei St. Peter übertragen.

 

1952
Die Kirche wird zur "Basilica minor" erhoben.